News aus der Berner Musikszene

Über

Juerg Kilchherr ist ein Schweizer Künstler, der im Bereich Literatur, Musik und Malerei arbeitet. Hier veröffentlicht er seine Berichte über die Berner Musikszene.

Alter: 46
aus: 3177 laupen/ch
 



Blog

yuri - kopf über wasser

Und die Goldmedaille geht....
an Fabian Kauter aus Bern. Es ist durchaus möglich, dass die Nummer 1 der Weltrangliste in der Randsportart Degenfechten eine Medaille an den kommenden olympischen Spielen in London gewinnen wird. Doch eine fünfjährige andauernde Beziehung zu einer Frau und hartes Training für den Sport sind für den 26jährigen nicht genug. Er, der von sich sagt, dass er stets zuviel auf einmal macht, rappt als Yuri auch noch. Als Mitglied des 6er Gascho Combo hatte er bereits Erfahrungen gesammelt und versucht nun mit dem dritten Album “Kopf über Wasser” einen neuen Versuch mit Wortwitz, Charme und einen von Produzent SAD gelungen Mischnung aus Pop und Urban im sinkenden Schiff Mundartrap Aufmerksamkeit zu erhaschen. Während die ersten Tracks Füllmaterial sind, kommt dank dem Gastsänger Valentin bei “Trust my way “ ein Soulfeeling auf, bevor die eher dünne Stimme von Yuri wieder wie in seiner Sportart kämpft, nur dass der Gegener hier System und National und Bezeihungschaos heisst. Produzenten Sad und Shuko haben sich durchaus Mühe gegeben, ein Füllhorn an Melodien zu kreieren, die ordentlich grooven, doch schade dass Yuris Rap dabei untergeht. Wir freuen uns auf Olympia. www.yurionline.ch



graffitikunst in lausanne festival 16-17. juni 2012

Es lebe das Graffiti
Jeder Hausmeister hasst sie, aber das Graffiti ist seit den 80er Jahren nicht totzukriegen und in Lausanne war die Graffitiszene besonders aktiv. Nun will der 2009 gegründete Verein PBK9 mit dem Ziel der Förderung der urbanen Kultur am 16./17.Juni zum zweiten Mal die DROP 2 in Lausanne durchführen. Die zweitägige Ausstellung gibt dem Publikum die Möglichkeit 100 Künstler aus der Graffitiszene aus dem In- und Ausland zu entdecken. Im Quartier Sevelin in den Beizen Les Docks und Base Bar sind neben den Bildern auch noch andere Aspekte der Graffitikunst zu bestaunen und am Abend gibts Konzerte. ww.pbk9.com

hisdogbingo- big white ghost

Wo nichts so ist, wie es aussieht
Seit 15 Jahren lebt der Weinfelder Stephan Greminger in Bern und seine Gruppe war das Büro Amsterdam, das deutsch sang. Als HisDogBingo kehrt er nun mit englisch gesungenem Folk auf “Big White Ghost” auf die Bühne zurück. Nun, bei Geistern gehen die Meinungen auseinander und viele vermuten, dass die Vorstellung sind, aber niemand kennt die Antwort. So drehen sich die Stücke auf dieser Scheibe um Begebenheiten, wo nichts so ist, wie es scheint. Lustige Geschichten mit einem Witz, die von einer hochkarätigen Musikertruppe aufgenommen wurde, die von The Nits bis Züri West geht. Die Qualität zeigt sich in jedem der zehn Songs, die eigentlich auch ohne Worte über die staubige Reise eines Verlorengegangen funktionieren. Auch wichtig, das Englisch von Stephan Greminger ist akzentfrei und somit stimmt seine Aussage, dass er zwar vor Jahren nach Bern reiste, weil er die vielen Mundartbands mochte, aber heute glaubt, das viele andere bessere Musik und Stimmungen zaubern können. Er ist einer davon. www.hisdogbingo.ch

Titanic Musical Thun

Um 23.40 Uhr am 14. April sank die Titanic vor hundert Jahre südöstlich von Neufundland und 1517 Passagiere darunter rund ein halbes Dutzend Schweizer starben. Ab dem 10. Juli sinkt die Titanic erneut an den Thuner Seespielen im gleichnamigen Musical. Auch wenn dieses Jahr wieder ein Schiff sank, ist die Faszination am Gleiten über das Meer ungebrochen und der Mythos der einzigartigen Titanic ist nicht erst seit dem Film von James Cameron aus 1997 am weiterleben. Das Musical greift nicht auf den Film zurück, es hatte auch vor ihm Premiere. Der Komponist Maury Yeston und der Autor Peter Stone geben mit ihrer Version der Geschichte einen völlig anderen Einblick in die Schicksale an Bord des Dampfers. Das Musical wurde mit fünf Tony Awards ausgzeichnet und wird in einer für die in den Thunersee ragende Bühne adapierten Fassung aufgeführt bis zum 30. August mit Preisen zwischen Fr 165.00 und 58.00 www.thunerseespiele.ch

jackie - unger myni huut

Positive Energie aus Burgdorf
Es gibt Menschen, die glauben an sich, es gibt Menschen, die glauben an die Liebe und es gibt Menschen, die glauben um zu lieben und sich zu spüren. Jackie Leuenberger tut beides und kann die daraus gewonne positive Energie in Musik umsetzen. Als Sherly Crow der Schweiz hat sie eine zärtliche Stimme, die jedes Berndeutsche Wort richtig betont und die Mischnung aus Pop, Rock, Country mitträgt. Es braucht schon viel um heutzutage den Menschen jenseits vom Materialismus am Herz zu treffen doch die Scheibe “unger myni huut” geht sprichwörtlich unter die Haut. Fast drei Jahre hat Jackie an der musikalisch vielschichtigen Scheibe gearbeitet und ihre Qualität hat auch George überzeugt, so das er “Berüehrig” im Duet singt. Die Burgdorferin ging tief in sich und singt nun sehr intim über Zweierbeziehungen und das Lieben und Leiden von zwei Menschen. Klar, mit ihren Texten und ihrer Interpretation richtet sich Jackie eindeutig an Erwachsene. Doch gerade diesen fehlt oft die Sprache für das was sie am meisten suchen und vermissen, etwas fürs Herz. www.jackie.cd

goodbyefairebanks - self titel

Was ein Grammy-Produzent aus den Bernern machte
Die Väter der vier junge Männer von Goodbye Fairbanks dürfen stolz auf ihre Söhne sein, sie haben die Lektion Arbeit gut gelernt und umgesetzt. Die Mütter der Jungs können nun allen Nachbarinnen erzählen, dass die Band, die umtriebigste der letzten Jahre und im letzten Jahr sogar auf Amerikatournee war. Im Anschluss spielten die Berner in Atlanta mit Grammyproduzent Matt Goldmann das nun vorliegende und selbstbetitelte Album ein. Es ist sehr gut geworden. Goldmann hat gute Arbeit geleistet und den Poprock der Schweizer erfasst und perfekt aufgenommen. Gleich zu Beginn und zwischendurch rocken die Gitarren bevor leichterer Pop mit mystisch-eletronischen Einflüssen ertönt. Auch hat die Tournee in den Staaten abgefärbt und eine Prise Americana würzt die Scheibe mit Geschichten über Abgründe, Fernweh und Heimkommen auf. Die Spielfreude und der Blick über die Grenzen verleihen dem Ganzen Grösse. Was fehlt ist ein charismatischer Sänger und ein Hit, aber als Ganzes ist dieses Album ein Plus und sollte auch im Hinblick auf die kommenden Openairsaison da live zu hören sein. www.goodbyefairebanks.com

david emanuel - dancing shadows

Der englische Winter aus Berner Sicht

Sollte sich mal die Situation ergeben, dass Singer/Songwriter David Emanuel auf DSDS-Gewinner Luca Hänni sich treffen würden, könnten die beiden aus Davids Sicht über alles reden nur nicht über Castingmusik. Den David Emanuel kann Mozart auf der Klarniette spielen und eigentlich wäre er ein Kandidat gewesen für die Musikhochschule. Stattdessen packte er die Koffer, zog mit Unterbrüchen in die Nähe Bristols Südenglands, schreib da in den langen Winter und rauen Nächten Musik und arbeitet nebenher als Behindertenbetreuer. “Dancing Shadows” ist das Resultat des englischen Winters und ist eine EP mit schönen Poprocksongs, hat vielschichtige Melodien und Geschichten über das Kleine des Alltags, das so Gross sein kann. Das Zeitlose in diesem Indierock träuscht darüberhinweg, dass David Emanuel als Sänger mittelmässig, aber als Songschreiber dem Berner Kuchen im Moment hoch überlegen ist. www.davidemanuel.ch

chantemoiselle- es stück vom glück

Der Mundartjazz für die Minibar

Es war ein Glück für die 30jährige Myria Poffet, das ihr Vater Michel Poffet, ein Jazzer, sie auf den Geschmack von Pop, Swing und Jazz brachte. Sie besuchte danach die Swiss Jazz School und schloss ein Klavierstudium ab. Vor rund zwei Jahren hatte der Mann die Idee seine Tochter könnte doch Berndeutsch zum Jazz für die Minibar singen und das Debut war eines voller Kleinode und Träumereien, die auf die lazive, kleine Stimme von Myria zugeschnitten waren. Nun ist das Cover lasziver und “Chantemoiselle” wie Myria Poffet sich als Künstlerin nennt, singt, was Christian Häni schrieb auf dem Zweitling “Es Stück vom Glück”. Doch das Nebeneinander von Blues, Swing, Jazz, das Myria komponierte, versucht zwar die Leichtigkeit des Seins darzustellen, aber das Resultat ist fad. Zuviele Songs der zwölf Stück laufen ins Leere und der gehauchte Gesang ist fast immer unverständlich und zu wenig markant, die kleinen Melodien zu retten. Es ist dann wie so oft beim Jazz, er ist Hintergrundmusik, wo ein einsamer Pianist spielt und niemand hört zu. Die ersten Konzerte im Raum Bern sind den auch Minibars und Privatanlässe, dafür ist diese intime Scheibe, die auch ein Cover Leonard Cohens “Hallejuah” enthält, geschrieben. www.chantemoiselle.ch

 

greis - me love

Greis macht jetzt fröhliche Musik
Neben der Musik hat der 34-jährige Lausanner Grégoire Vuilleumier und heute an der Berner Sandrainstrasse lebende Greis eine Leidenschaft Brillen sammeln. Seit 2003 hatte er mit seinen Raps über soziale Misstände, persönliche Probleme und vorallem Welt- und Lokalpoltik eine engagierte Sicht auf die Zustände des Landes. Er genoss Lob aus der Hip-Hop Gemeinde. Doch nun erscheint nach drei Jahren eine neue CD namens “me love “ und plötzlich schreiben die ersten Hörer mehr über das Beiblatt mit seinen lustigen Kinderzeichnungen und den Kurzgesichten auf Rückseite zu den 16 Songs als über die Musik. Was ist da los? Mit einer französischen Kinderstimme “Prelude – Enfant des Etoiles” beginnt das Album, das nach dem ersten Hören als des Rappers leichtestes und poppigstes daherkommt und wo kein Rap Biss hat. Zwar geht Greis nachwievor wortgewandt an die Themen des Albums: Der Sinn des Lebens, die Selbstbestimmung und der Umgang mit dem Glück, doch die Intensität seiner Aussprache deutet darauf hin, dass aus dem wütenden Bewegten ein zufriedener Mann geworden ist, dem und dem Produzenten Claud die Inspiration abhanden gekommen ist. Während früher der Musiker mit einer Bessensheit an eine neue Scheibe ging, auf der alles bis ins letzte Detail stimmen musste, gibt Greis heute offen zu, das “me love” ohne dieses Ueberambionierte entstanden ist. Die Mehrsprachigkeit, das Piano, manchmal eine Fraustimme, Ohrwurmrefrains und Beats, ergeben aber kein HipHopalbum. Das Album tönt wie das von einem Mittdressiger, der sich und seinen Kosmos zum Mittelpunkt macht gemäss der Aussage eines Liedes “Du bist, was du liebst”. Das tönt dann durchs Band schlichter als früher. Es scheint, als sei Greis biederer geworden und begriffen hat, das er oft wie alle ist und nicht der Retter der Moral der Schweiz, sondern auf der Suche nach sich und seinem neuen Ausdruck in Musik, den er mit diesem Album noch nicht ganz gefunden hat. www.chlyklass.ch

gsprächstoff- uf ewig u zrügg

Mundartraps neu verpackt
Im Vorfeld auf das Debut “Uf ewig u zrügg” haben die vier Berner Musiker von Gsprächstoff auf während zehn Jahren (!) auf einigen Festivals gespielt und immer lautete das Urteil der Zuhörer gleich: Das tönt anders. So ist der Berndeutsche Rap von Michel de Maddalena und Simone Bührer von persönlich bis gesellschaftkritisch wortlastig wie eh, aber Drummer Dan Hasler und Gitarrist Moritz Leuenberger hatten genug Ideen um ohne Sampels Vielfalt zu produzieren. Die rockigen, funkigen Bässe und der Beat tragen die Worte über die Entwicklung der Band und Musiker, die alle seit Beginn der Band dabei sind. Es kommt nichts krampfhaft daher, alles ist leicht und das ist die ideal Musik für das nächste Grillfest. http://www.gspraechstoff.ch/

Ermitage Schönried - 5 Sterne Erholung auch für Junge

Die Seele baumeln lassen in Schoenried
 
Zwar wählten unlängst Benutzer einer deutschen Reiseinternetseite die Schweiz zum gastunfreundlichsten Land Europas, doch keiner der Wähler war wohl im 5 Sterne Wellness & Spa Hotel Ermitage in Schönried. Schon Madonna verliebt sich diesen Winter in die Region Gstaad, die mit ihren 4000 Kühen und ebensovielen Einwohnern eine Art Heidiland ist und im Winter ohne Massentourismus auskommt und im Sommer das Menuhinklassikfestival mit internationalen Topacts anbietet. Das Hotel Ermitage unter der Leitung von Heiner Lutz und Laurenz Schmid erstreckt sich über mehrere Häuser und hat den Vorteil, das es auf der Anhöhe von Schönried liegt, wo das Alpenpanorama im Gegensatz zu Gstaad im Tal vor der Balkontüre liegt. 40 Millionen investierten die zwei Herren aus eigenen Mitteln für den Umbau des 5 Sterne Hotel zu einem Wellness & Spa Ort, der auch für durchschnittliche Verdiener für ein verlängertes Wochenende attraktiv ist. Mag die Einrichtung klassisch sein im Eingangsbereich, funkeln die Edelsteine an der Decke der “One Million Stars”-Bar, wo abends die Musik live spielt. Nach dem Frühstück wartet schon im Solbad der erste Gymnastikkurs oder lässt es sich in der Sauna oder dem grossen Entspannungsraum mit Kopfhörer und Wasserbett oder draussen im Garten ausspannen. Zwar ist der Gang zu den vielen Massageräumen, Kino-, Leseraum, Sportgeschäft, Floristikshop und Vinothek usw. etwas eng und dunkel geraten und nicht alle Zimmer sind modern eingerichtet, doch die Freundlichkeit des Personals fast bis zur totalen Hingabe lässt das vergessen und stets Neues im Hotel entdecken. Wer danach der Hunger plagt, der kann in den zahlreichen Restaurants essen. Schon wartet das Mountainbike oder eine geführte Wanderung durch das Hotel auf noch mehr Abenteuer im Berner Oberland.
Nach der Probe von unseren Trendmagazinreporter lautet sein Urteil: Wer wert auf Qualität, Ruhe und Einkehr legt, ist hier zwischen dem älteren Publikum als junger Typ gerne gesehen und wird das Hotel und die Natur lieben auch im Sommer mit dem Klassikfestival, fürdas das Ermitage ein preiswertes Arrangement mit Konzertbillet anbietet. www.ermitage.ch

anshelle - all in

Das letzte Geschenk?
Unlängst war in der Presse zu lesen, das nur fünf Musiker in der Schweiz von ihren Einnahmen leben können und dass die Plattenverkäufe nochmals zurückgingen wie in den Jahren davor. Die Zeit, in der eine Band hoch kommt und Fans anziehen kann, Geld verdient, wird immer knapper. So gesehen, erstaunt es nicht, dass sich Anshelle heute die Frage stellt, wie weiter, nachdem ihr englischsprachiger Poprock in einer Zeit, in der Mundartrock gefragt war, wenig anhaltenden Erfolg verbuchen konnte. Doch noch einmal schnallen die vier Männer umd Sängerin und Texterin Michele Bachmann ihre Instrumente um und rocken härter als zuvor auf “ All in”. Wiederum glänzt die Produktion, die an internationale Standarts herankommt mit Abwechslung zwischen Pop und Rock und “Two more miles to Vegas” ist kantiger wie nie zuvor. Doch die Menschen hinter Anshelle sind in einem Alter, die es jungen Hörern schwer macht, sie anzuhimmeln und auch fehlt das grosse Geld die Band hochzujubeln. Aber vielleicht kommt ja die Rettung in letzter Minute für eine Band, die ihr Handwerk versteht und stets skandalfrei ihren Job erledigte. www.anshelle.com

george - neue band

George hat neue Band
 
Nach vier Alben und den Grosserfolg von “Buuregiel” trennte sich George von seiner Band nach der letzten Tournee. Ueber die Gründe kann nur spektakuliert werden, doch es scheint als möchte George seinen Mundartrock weiterentwickeln und sich noch mehr auf die Karriere ausrichten und keine Kompromisse an Mitmusiker und ihren Verpflichtungen im privaten Sektor machen. Zwar gibt es noch kein neues Songmaterial der neuen Band, die keine Bernermusiker mehr enthält, dafür aber Profimusiker sind, nur die zwei Backgroundsängerinnen stammen noch aus dem Kanton. Bis sich die neue Scheibe im Frühsommer präsentiert, veröffentlicht George “Buuregiel Special Edition» das neben dem bekannten Material eine zweite Cd mit bisher unveröffentlichem Sound enthält und als Abschluss einer langandauernden Aufbauphase einer Seelanderband angesehen werden kann. Das erste Konzert der neuen Band gibt es am 26.5 in der Mühle Hunzigen Rubigen
www.georgemusig.ch

rita hey -“In the end you will find that we are right

Fasziniert von American Recordings
Zwei Männer spielten im Leben von Rita Peter eine wichtige Rolle. Der eine ist tot und war der Mann in Schwarz Johnny Cash. Sein Albumserie American Recordings waren nur Stimme und Gitarre aber viel Gefühl und waren neben Cohen, Newman, Dylan Inspiration. Der zweite Mann lebt und ist für Rita Hay wie sie sich auf der Bühne nennt sehr wichtig. Tiziano Marinello liebt wie Rita den Country, kann gut Gitarre und Folkblues spielen. Doch “In the end you will find that we are right” ist als Zweitling kein Trauerspiel sondern sind geschmeidige Melodien, die das Amerika der Provinz in Erinnerung rufen und da wird auch getanzt. Tonmeister Olifr M. Guz gelang es die Magie in der rauen Stimme Ray Heys gut einzufangen und so kommt die Mischung aus Balladen und Miditempisongs wie einen Guss aus Honig daher und unterhält bestens. Am 9.5 spielt Rita Hey im Cop d’or in Olten, weitere Konzerte folgen. www.ritahey.ch

the lord of the rings in wünnewil und gurmels live

Der Herr der Ringe live erleben
Nachdem Büchermarkt lieferten sich zu Beginn dieses Jahrhunderts die Verfilmungen von Harry Porter und Lord of the Rings an den Kinokassen einen Kampf um die Gunst des Publikums, wobei letzter die Erwachsenen besser überzeugte. Nun versucht die Pfarreimusik Wünnewil-Flamatt den erfolgreichsten Roman des 20. Jahrhunderts und der Klassiker der Fantasy-Literatur “The Lord of the Rings” von John Ronald Ruel Tolkien in einer Sinfonie mit Lesung auf die Bühne zu bringen. Mit grossem Aufwand findet am 17.5.12 in der Aula Wünnewil und dann quasi im Reich der Hobbits und Elben am 19.5.12 in der Waldarena Gurmels die mehrstündige Aufführung jeweils um 20 Uhr statt. Dabei wird die oscarprämierte Verfilmung von Peter Jackson musikalisch wiedergeben und das Beste daran, der Eintritt ist gratis. Es empfielt sich führ zu erscheinen, die Begeisterungen nach den Proben waren gross.