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Gegen den Fastfood - Slowfood Market Bern

Was kommt heute Gesundes auf den Küchentisch? Diese Frage beantwortet der erste Slowfood Market in Bern, der am Freitag kurz vor zwölf Uhr von der Gemeinderätin Ursula Wyss eröffnet wurde und mit 183 Hersteller aus dem In- und Ausland und ihren Produkten noch bis Sonntag Kulinarik mit Geschmack und Ethik auf dem Beaexpogelände den Magen verwöhnt.Slow Food sind gute Lebensmittel, die geschmacksvoll, einwandfrei und Teil der lokalen Kultur sind. So will es die Vereinigung Slow Food und für Michael Brönniman aus Hüttendorf ist auch das Kriterium saubere Lebensmittel bei der Herstellung und der sparsame Umgang mit den Ressourcen der Erde wichtig. Als ehemaliger Spitzensportler weiss er, man ist, was man isst. Nach der Sportkarriere gründete er vor fünf Jahren die "Naturkostbar" in Steffisburg und tauchte in die Welt der Naturrohstoffe ein, reise durch ferne Länder, kaufte ein und bietet heute mit seinen 10 Mitarbeitern eine Palette von Speiseölen, Nüsse, Samen, Snacks usw.an. Besonders am Herzen liegt ihm der Kakao. Zusammen mit seinem Chocolatier Jwan Roten wirft er die Kakabohnen, die zuvor bei ausgesuchten Händlern in Südamerika eingekauft wurden, in die Steinmühle und später wird daraus Schokolade oder Pralines Bald wird Michael Brönnimann die biologischen Rohkostprodukte in einem Laden mit Showprodukten in der neuen Schanzenpost ab August den Stadtberner schmackhaft machen. Nun dufte es schon von Weitem am Slow Food Market nach "gesunder Schoggi".Der Slow Food Market Bern ist eine Plattform für Hersteller von Produkten wie Wein, Bier, Kaffee, recht viel Wein und regionalen Produkten, die faire Lebensmittel durch angemessene Bezahlung und faire Bedingungen herstellen, so ein weiterer Vorsatz der VereinigungWerner Stirnimann wohnt in Langenthal liebt die Gegend am Schnittpunkt zwischen den Kantonen Luzern, Bern und Aargau. Schon sein Grossvater experimentierte mit den Kräutern der Region und brachte Werner Stirnimann erstes auf den Geschmack und zweitens auf die Idee etwas für die Biodiversität zu machen. Die Rottaler Auslese GmbH ist ein Verband von Lebensmittel und Landwirtschaftsbetrieben, der erst letztes Jahr gegründet wurde. Am Slow Food Market serviert der Aargauer Zigerchrosi, den Brunnenkresse-Käse (superfein) aus Melchau oder den Klosterhofmost oder die Klosterrauchwurst aus St. Urban.Ursula Wyss bemerkte in ihrer Ansprache, dass der Mensch in seinem Leben rund Hunderttausend Essen zu sich nimmt.Deshalb will der Organisator Rafael Pfarrer mit den Slow Food Market die Kultur der Lebensmittelfördern.Der Magen und die Nase machen noch bis Sonntag beim Naschen und Trinken viele neue Erfahrungen und der Besucher unterstützt mit dem Kauf eines Produktes in der Ausstellung die Bewegung für gute Nahrung und den Respekt vor der Natur, die uns soviel Gesundes gibt, weiss man es den wie richtig zu verarbeiten.

juerg kilchherr am 11.3.16 16:18

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