CH-Kultur pur - das Neuste aus der Schweiz

Vabian und Xindu

Bubenträume von Britpop bis Punk
Wenn im beschaulichen Schwarzenburg im Voralpengebiet zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens ein Licht brennt, dann hat die Muse Julian Kollbrunner, Sänger der aufstrebenden Band Vabian geküsst. Während die drei Brüder Gasser Mike (drums), Matthias(leadgitarre), Samuel(Bass) und Lukas Renfer (Gitarre) noch schlafen, schreibt er Texte über Spätpubertäreprobleme und die Melodie, die am nächsten Tag von den anderen bearbeitet wird. Bereits mit dem ersten Auftritt 2004 konnte Vabian neben Baschi rocken, obwohl ihre Musik nichts mit Mundartrock zu tun hat, sondern eher nach Oasis und all den anderen Vertretern des Britpops klingt. Noch eingängiger als die Briten tönt der Song "Monngirl" aus der Cd "You heavenly breakdown" und lässt Mädchenherzen schmilzen.Zehn Kilometer weiter im freiburgischen Bösingen sind die Inspirationsquellen von Xindu der Funpunk und Melodic Punk aus Amerika wie ihn Offspring oder Blink 182 machen. Zwar finden sich auch bei dieser Band mit Mark Schenk (Gitarre), Fabian Zollet (Bass), Stefan Kaeser (Drums) und Silvan Zollet (Gesang)  mit "Acid rain" sozialpolitische Themen wie Klimaerwärmung, doch die vier jeunes hommes wollen mit ihren dynamischen Riffs vorallem Party machen, umso der Langeweile der Provinz und  Studentenleben entfliehen.Nachdem Vabian und Xindu beim regionalen Wettbwerb zwischen Senslerbands durch Potenzial auffielen, werden die Schwarzenburger im Mai das Halbfinale des Emergenza Newcomercontest bestreiten und Xindu weiter an Songs für das erste Album arbeiten. Langsam wird, was mal aus Spass begann Ernst und die Jungs zwischen 15 und 21 Jahren sind auf dem Weg die Schweiz mit Britpop und Punk zu erobern. www.vabian.ch , www.xindu.ch 

juerg kilchherr am 1.3.07 10:01

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