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christopher s neues modegeschäft

Nur der Unterschied ist Mode
Ein Grauss ist und war es für den Berner DJ Christopher S über die Jahre, wenn er an seinem Set entdeckte, dass alle Tänzer das gleiche T-Shirt trugen wie er. Gegen die Gleichformigkeit und wider der Massenware hat er seit Mitte Mai an der Rathausgasse 53 in der Altstadt den Kleiderladen "Fuck the DJ" eröffnet. Ein Laden, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Stoffideen und Accessoirs vom Kölner Designer Mickey und seinem Label senso unico einem interessierten Modepublikum vorzustellen. Die gröstenteils Unikate sehen nicht alllglatt aus. Da trägt man das T-Shirts verkehrt, betont die Naht, ist die Zunge der Rollings Stones gemalt, die Militärjacke mit Farbklecksen aufgefrischt, fehlen an einem Hemd die Aermel. Mut und Geld braucht es, damit die Stücke, die nun im Laden an Fleischhacken hängen, dem Träger eine Extranote geben, seine Urbanität modisch, trendig erscheinen lassen.
"Fuck the DJ" ist der zweite Laden, den Christopher S in Bern auf die Beine stellt und sein erstes Label. Er gab seinen Namen und das Geld her, den Rest besorgte der Kölner Designer. Diese Tatsache widerlegt das Gerücht, dass Christoph S nun unter die Modemacher gegangen ist und den Plattenteller mit der Nähmaschine tausche. Er sei und bleibe, gesteht der Berner, was schon seine Mutter in der Kindheit bemerkte, ein Fashion-victim im Fegefeuer der Eitelkeiten. Die T-Shirts mit dem Ladenslogan gibts auch in Internet zu bestellen. www.fuckthedj.com
  

juergkilchherr am 23.5.07 20:21

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