CH-Kultur pur - das Neuste aus der Schweiz

textausschnitt aus Ménage ŕ trois

Die erogenen Zonen
Erogene Zonen sind geheime Stellen. Der Schl?ssel zum Geheimen lag f?r Juan auf Antonias und Gustavs Haut. Sein Dasein, Lieben, Leiden war von drei K?rpern durchdrungen. Dem eigenen und der Sehnsucht nach einer Frau und einem Mann. Vorbei waren die Zeiten, in denen er in st?ndiger Furcht vor sich selbst, seine sexuellen Bed?rfnisse verleugnete. Nun waren das Begehren und die Begierde zu dritt sein eigen. Von ihren beiden K?rpern nahm er sich, was er wollte, egal wann und wo. Abend f?r Abend verwandelte er sein Haus mit seiner Vorstellung von Liebe, gab sich dem Gesp?r f?r Besonderheiten hin. Endlich hatte er einen Weg gefunden, um diese Art von Liebe und seine Doppelnatur auszuleben. Vorbei war der Sittendruck seiner l?ndlichen Wohngegend. Das war nicht immer so gewesen. Lange war da nichts Offensichtliches, schien es f?r Juans Verlobte Antonia keine Anzeichen von der Doppelnatur ihres Mannes zu geben bis ein Fremder namens Gustav in ihr beider Leben trat. Sein Eros forderte das Paar auf, ein neues Feld zu betreten, das weit ?ber das Allt?gliche hinausging. Schnell wurde das Paar von der geheimen Gr?sse der S?nde ber?hrt, Tore ge?ffnet, der Begierde eine leidenschaftliche Grenzenlosigkeit zugef?hrt, die bald jeder der drei mit dem anderen auslebte.

juergkilchherr am 17.8.05 07:37

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