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shiva-rock mit hoffnung aus brig

Die nächsten Superstars?
 
Bevors zur Musik und dem irreführenden Bandnamen geht, das erste Kompliment für das Artwork. Selten war ein Cover einer vielversprechenden Walliserband mit Wut im Bauch, dem Gehör für metallen Rock schöner. Die ersten Töne von "Meaning Defeat Machine" kommen aber von einer Sitar und dienen wohl als Anspielung auf den buddistischen Bandnamen sind wie etliche Einschübe Gags. Den ausgeglichene Geister besitzen Sänger Claudio Heinzmann, Laurent Fred Wildi (Schalgzeug), Christian Hutter (Bass) und Dominique Don Borriello (Gitarre) nicht, dafür die Wildheit eines asozialen Jugendlichen. Mächtig Druck, aber trotzdem verständliche Textzeilen, vom Kracher bis zur Ballade beinhalten die dreizehn Lieder viele Leidenschaften junger Männer, so vorgetragen, dass einem mumlig im Magen wird, wie Schweizer soviel Gefühle zwischen dröhnende Gitarren in moderne Arragements verpacken können, dabei mit Lausbubengesichter auch noch Spass vermitteln.Die Gewinner des Freddie Mercury Live Awards in der Katogrie "best live acts international" machen mit diesem Debut dem Gewinn alle Ehre, zumal diese Produktion soviel Saft und Kraft hat, damit auch die Briten auf die Brigger aufmerksam werden können, nachdem die Zugger Mätels the Deliahs die Hype um sie auf der Insel nicht überstanden haben. Hier kommen die nächsten Helden, die den Glauben an gute Rockmusik wiederaufleben lassen.
www.shivaband.ch 

juerg kilchherr am 21.10.07 18:02

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