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the corleons-clockwork

Verneigung vor 70er Rock
Die Zeichen, dass die Thuner The Corleons mit "Clockwork" Hörer finden, stehen gut. Die Vorbilder von grossartigen Sänger Stefan Ramseier, Mike und Kilu Roethlisberger (Gitarren), Patrick Kaderli (Bass) und Schlagzeuger Olivier Briguet sind auch Led Zeppelin, Rolling Stones - Bands, die ihren Höhenpunkt in der Jugend der Eltern hatten und auch heute wieder abräumen. Was vor fünf Jahren als eine Idee der Brüder Roethlisberger begann und nun mit einem Namenwechsel in einer ersten CD mündet, ist ein Sound, der erdig, warm und lebendig tönt, viel Kraft ausstrahlt und das Leben feiert als ein Zyklus aus Zufällen, Erotik und Sehnsüchten. Die Mischung aus Blues, Garage und Rock wirft Leidenschaft in den Raum, der Säle zum kochen bringt und Chris von Rohr in Verzückung versetzt. Da haben die fünf Thuner den Oldies genau auf die Finger geschaut und mit "Clockwork" die Zeit zurückgedreht, ohne die Altrocker eins zu eins zu kopieren. Nein, "Clockwork" ist schmutziger Rock mit Schweiss, einer romantischen Ballade und ein Muss für Provinzbühne im Festivalsommer mit dem obligatorischen Langhaarschwingen oder für die Old School Party im Keller der Eltern, ohne dessen Plattensammlung zu plündern. www.thecorlecons.com

juerg kilchherr am 18.2.08 20:36

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