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the choo choo

Lili brachte den Partysound
Der Tag im 2006 als Lili auf ihren High Heels ins Bandlokal von Choo Choo stöckelte, kann man als eigentliche Geburtsstunde der Berner Band, die von sich sagt, dass sie Steam powered garage Pop spielt, angesehen werden. Vorher waren Dan (voce/git), Yan (Bass/voce) und Sam (Drums/voce) drei Musikfreak ohne Motor und Hotspot auf der Bühne. Seit Lili an der Orgel den Ton blässt, liegt ein Debut von zehn Songs auf dem Tisch, das vom Sound popt und rockt, dass jeder Schüler die Stunde schwänzt und stattdessen seine Liebe zum tanzen auf den Pulten hochhebt.
Wer die Beine im Gips hat, dem sei vom Hören dieser Scheibe, die in dem Studio von Jim Diamond (White Stripes) in Detroit aufgenommen wurde, abgeraten, den es dauert keine zwei Sekunden bis der Hörer mit dem Hintern wackelt. Klar, dass bei soviel Spass auch die Texte im Sinne der 60er Pop und Soulsongs nichtssagend sind oder anderes gesagt einfache Liebeslieder sind, die auf das Ganze gesehen, austauschbar sind, aber sicher wie Choo Choos Vorbilder die Beatles oder The Caesars aus Schweden Ohrwurmqualitäten heben, gemischt mit Garage Sound aus dem Untergrund. Übrigens Lili kann man live in umwerfendem Outfit und Perücke aus vergangener Tage bewundern auf der laufenden Tour. www.choochootheband.com

juerg kilchherr am 21.2.08 19:06

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