CH-Kultur pur - das Neuste aus der Schweiz

dave kull - stones

Bono als Vorbild
Das Rad der Unterhaltungsindustrie dreht so schnell und der Auswurf an einheimischen Schaffen ist in den letzten zwei Jahren so gross, dass einige Schweizer Produktionen erscheinen auch ohne Management, obwohl sie deren Aufmerksamkeit verdienten hätten. So auch das Ding von Dave Kull, das sich "Stones" nennt, eine gelungene Sammlung von dreizehn Poprocksongs ist, die er lange mit sich herumtrug, bis die Last, die in ihren Anleihen wie U2 im Frühstation tönt, abgeworfen, sprich veröffentlicht werden musste, den schliesslich drängt das Alter. Durch die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Matthias Heimlicher kam Dave Kull Beziehung zu Kenny Aronoff (Drummer v. Joe Cocker, Avril Lavigne, Anastacia, etc.) und über die Freundschaft mit Daniel Bedingfield lernte er dessen Schwester Nikola Rachelle für das Duett "Faith over Fear" kennen. Dave Kull sagt von sich, er sei ein tiefgründiger und nachdenklicher Mensch, so verwundert es den nicht, dass die Thematiken der Songs Hoffnung, Angst, Selbstzweifel und Visionen sind, die wie auf "you are here" einen Paradeexempel finden, aber nie in Weinerlichkeit ausarten, sondern wie bei Patrick Nuo radiotauglich daherkommen. Nachdem Dave Kull durch seinen Beitrag bei der Duett-Cd
"Sternschnuppe" einem breiten Publikum bekannt wurde, hat er nun mit "Stones" ein Stein im Brett, der eigentlich für einen Eintrag in der Hitparade taugen sollte auch mit einer eigenfinanzierten Scheibe. Möge jemand die Muschel öffnen und die Perle Poprock mit Substanz made in Switzerland zu Leuchten bringen. www.davekullmusic.com

juerg kilchherr am 26.2.08 23:54

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL