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Unhold - golden cut

Die Könige des Postmetalls
Unhold aus Meinringen sind vier Männer, die jede Tochter ihrer Mutter nur nach drei Kaffeeschnaps vorstellen darf oder sie spielt das neue Album "Gold Cut" vor und erledigt das Thema des Schwiegersohnes abrupt. Er braucht ein Gemüt für Härte und messerscharfe Gitarren, damit man, den Undergroundpunk von Unhold begreift. Er erreicht mit "Golden Cut" einen neuen Höhepunkt. Dafür wurde vier Jahre Vorarbeit geleistet. "Gold Cut" ist kein Gebrühl sondern feine Gitarrenarbeit, die auch Melodien zulässt. Der Gesang ist in den Hintergrund gerückt, lange Intros und Gitarrenakkrobatik sorgen für einen Stoss in die Magengegend. Das Aufschreien aus der Tiefe der Männerseele versetzt in Furcht und Staunen und dann das: "Time won't tell". Hier ertönt eine Treichel oder in einem anderen Song die Frauenstimme von Nadja Stoller. Es sind eben die Kleinigkeiten die "Gold Cut" überrasend machen. Mit der dritten Scheiben haben Unhold bewiesen, dass sie einzigartig sind, wenn es darum geht, Düsteres musikalisch spannend zu verpacken. Konzert: 8.11.08 Mokka Thun,
www.swissunderground.com/unhold

juerg kilchherr am 17.9.08 09:51

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