CH-Kultur pur - das Neuste aus der Schweiz

sophie hunger mondays ghost

Einzigartige Frau ganz gross
Vor gut einem Jahr tauchte der Name der 25-jährigen Zürcherin Sophie Hunger zum ersten Mal auf und jedes Mal schreiben die Journalisten in ihren Artikeln und Konzertbesucher im Blog das Gleiche, diese Sängerin ist einzigartig, unverdorben, sie singt, weil sie muss. Nun liegt mit "Monday's Gost" das Debut auf dem Tisch und ist eine Sensation. Ueber 14 Songs singt sie mehrsprachigen Folk, der modern ist und sehr internsiv, persönlich tönt. Was Stefan Eicher, der auch auf einem Lied dabei ist, schon früh ahnte, dies Frau ist noch frei von der Verbauung durch den Konsum und des Musikbuisnesses, hat Ecken und Kanten und scheut sich nie, auch noch das letzte persönliche Geheimnis auszuplaudern, damit auch der Hinterste begreift, dass Sophie Hunger traurig, nackt und radikal durchs Leben geht, damit sie als Frau und Künstlerin Respekt für den Mut bekommt, der keinen Kompromis will. Sie liebt es die Silben zu drehen, das wirkt fast betrunken, ist aber nur trunken vor Gefühl wie der junge Bob Dylan. Sie ist die Schweizerin, die in Interviews kurz angebunden ist, sie ist das Mädchen voller Vitalität und dem Gehör für akustisten Folk, den man nie beiläufig konsumieren kann, aber mit jedem Song viel Poesie mitgibt. Mit "Mondays Ghost" und Sophie Hunger hat die Schweiz eine Zürcherin, die international Karriere machen wird, die Franzosen lieben sie schon jetzt.
http://www.myspace.com/sophiehunger

juerg kiclhherr am 28.9.08 15:00

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