CH-Kultur pur - das Neuste aus der Schweiz

amire - turning point


Auf den Spuren Alica Keys
 
Nachdem bereits im letzten Jahr in den USA die Sängerin die Siegerinnen im Musikgeschäft waren, machen in diesem Jahr Schweizer Frauen das Credo des Jahrzehnts war, dass das weibliche Geschlecht den Ton angibt. Amire ist zierlich, aber mutig, den sie ist Zürcherin und hat was zu sagen. Sie liess auch nicht locker, als sie ein Toningenieur immer wieder abwimmelte, als sie ihm vorsingen wollte. Sie tat es dann doch, er war begeistert und nun liegt "Turning Point" vor. Es ist eine interessante Scheibe voller Soul von Amire und musikalischem Engagement von Jeannot Steck (Keys), Geo Loannidis (Dr). Die Mischung von Jazzelementen mit Soul, viel Klavier, wenig Pop erinnert an Alica Keys oder Dido in den Anfangstagen, ist mitunter experimentell wie Faithless. Neun Monate arbeite Amire am Keyboard fürs Album mit dem Anspruch gehobene Kunst zu machen, was ihr mit vielen Gastmusikern gelungen ist. Da sitzt in den Kleinoden jeder Ton, alles ist kopflastig, durchdacht und die Zärtlichkeit des Gesangs ist betörend und erreicht in den Abschnitten ohne Instrumente einen Höhepunkt nach dem anderen. Amires Debut hat keine Fehler, die Frage, was kann danach kommen, lassen wir nun liegen und geniessen die weibliche Variante zu Seven mit Soul, der sich noch Kunst nennt und nicht Anbiederung an den Markt ist.Doch Achtung, das hier ist Soul der neuen Generation, kein Rückblick in die 50er, dazu waren Produzenten Peter Schmidt (Rosenstolz) und Grammy Award Gewinnern Darcy Proper (Kylie)  zu massgeblich beteiligt.   www.amire-music.com
 

juerg kilchherr am 18.3.09 13:58

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