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bruce springsteenn- stade de suisse bern 30.6


Die Arbeit am Traum eines Bruce Springsteen
 
Am 30.Juni kommt der grösste amerikanische Rockstar der Gegenwart Bruce Springsteen mit dem neuen Album "Working on a dream" für ein Stadionkonzert ins Stade de Suisse Bern. Das Trendmagazin schaut im Vorfeld nochmals zurück auf den Werdegang des 50-jährigen "The Boss" aus Long Beach, New Jersey und seinen 60 Million verkauften Platten.
 
Wie sein Freund, der Präsident Barack Obama, besuchte auch Bruce eine Franziskanerschule. Dort wurde dem Kind eines, kalten, trinkenden Gefängniswärters und einer aus italienischer Herkuft stammenden Mutter zum ersten Mal bewusst, dass das Leben und die Zukunftsaussichten eines Arbeiterkindes wie er es war, in den 50er Jahren schlecht waren. Er entwickelte fortan die Sensoren für die Themen vieler seiner späteren Songs, die Trostlosigkeit des Arbeitslebens und die vorgezeichneten Lebensläufe der Mitglieder der Arbeiterschaft sowie deren Ausbruchsversuche aus ihrem Schicksal. Nachdem Wechsel in die Highschool, Rumhängen, Musik der Beatles, Rolling Stones hören,Gitarre spielen, gründete er 1968 seine erste Band "Earth", die Hardrock spielte, keinen Erfolg hatte bis Bruce Springsteen drei Jahre später in einer Jamsession Steven van Zandt kennenlernte, sich befreundete und daraus die Gründung der E-Street Band mündete, die den Sänger nach einer Trennung in Bern beim seinem dreistündigen Konzert wieder begleiten wird. Das Arbeitstier auf der Bühne war schon der Junge-Bruce gewesen. Seine introvierte Art und der Hang zum Träumen, den heute privat auf seinem Grossgrundbesitz in Colts Neck nachgeht, legt er vor dem Publikum ab. Diese Einstellung verhalf ihn über die ersten Plattenflops hinweg und der Ruf einer Rampensau eilte ihm voraus, bis 1975 "Born to Run" einschlug und seither ist er der Superstar  der USA schlechthin. Seine Musik kennt neben der üblichen Rockbesetzung Klavier, Cembalo, Saxofon, Trompete oder wie speziell auf dem letzten Album eingesetzt die Hammond Orgel. Nicht zu vergessen neben Rockklassikern wie "Born in the USA" sind die stillen Gitarren- und Harmonikaalbum  " The Ghost of Tom Joad oder Nebraska". Der Höhepunkt seines kreativen Schaffens war der Oskar für den Titelsong "Street of Philalphia" aus dem homosexuellen Drama "Philadelphia". Ob laut oder leise Bruce Springsteen fand die Worte und Musik für das Schicksal, der vor ökonomischen, klimatischen, sozialen Katastrophen gebeutelten Menschen für mehr soziale Gerechtigkeit und ist somit der lebende Chronist Amerika, auf den das Schweizer Publikum nun gespannt wartet. 
 

juerg kilchherr am 16.4.09 10:26

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