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karsumpu- tapetewächsu

Identitätssuche teilweise geglückt. Ein Jahr ist vergangen, nein es sind zwei, seit das Berner Septett KARSUMPU in Erscheinung trat und jetzt den Zweitling "Tapetewächsu" vorlegt. Eine weitere Studentenband mit Mundarttexten kritisierten die einen am Debut, doch schon damals fiel auf, dass Fabian Liechti, Christian Binz, Florian Keller, Tom Walther, Manuel Gysler und Manuel Pasuinelli einen grossen Wert auf selbergespielte Instrumente statt Computer legten bei ihren Jazz- und Popsongs und auch nicht davor zurückschrecken die Mundharmonika oder Violine einzusetzten. Der Zweitling ist weder ganz schwermütig noch seicht. Dank der glasklaren Aussprache von Sänger Tom Walther und vielen musikalischen Einfällen gelingt es Karsumpu nicht nur eine Mundartplatte vorzulegen, die in vertrauten Klängen ertrinkt. Die Spielfreude der Jungs bietet Abwechslung und die Band scheint noch stärker zusammengewachsen sein. Die Platte vermittelt das Gefühl eines Konzertes mit einer Abwechslung zwischen schnellen und rockigeren Nummern, die allerdings keine Hits sind, nur als Teil es Albums funktionieren. Die Texte sind weniger introvertiert als beim Debut, spiegeln die Gefühle junger Männer im Bezug zum anderen Geschlecht und dem Leiden an der Welt ab. www.karsumpu.ch

juerg kilchherr am 23.4.09 13:51

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