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stefan imobersteg - changing lanes

Frutigen-Tennesse in 14 Songs
Der Brotduft steigt dem Frutiger Stefan Imobersteg allmorgendlich in die Nase, wenn er das Fenster öffnet und die Berner Oberland-Luft schnappt, bevor er sich ans Werk macht, das tönt wie Countryrock aus Texas. Er hat die Wurzeln von Country, Blues und Jazz in den Südstaaten der USA bereist und interpretiert sie nun auf "Changing Lanes" auf seine Art und Weise. Ein Album, das sehr von den Gegensätzen der genannten Stile lebt, sich nicht anbiedert mit Schmalz. Der Mut sperrig zu klingen, Kanten einzusetzen hat er sicher in Zusammenarbeit mit seiner Band aus acht Musiker, die ihn neu begleiten, gefunden. Diese Mitmusiker sind auch ein nötiger Schritt Stefan Imoberstegs begrenzte Singerqualitäten in Englisch zu überbrücken und den Sound breiter zu machen, die Stimmungen besser einzufangen, die die Worte sagen wollen. Der Berner Oberländer ist ein unermüdlicher Livemusiker der kleinen Bühnen, da passt sein "Changing Lanes " perfekt hin, feiert es doch die Einsamkeit und Hoffnungen des Mannes von der Strasse. Die vielen Auftritte haben ihm auch eine Fangemeinde beschert, die beachtlich ist für einen stillen Mann aus Frutigen, wo Stefan auch aufgewachsen ist. Dieses Jahr hat er den Emergenza Contest gewonnen. Jetzt will es der Mann mit den heimischen Bergen vor Augen und dem Mississippi-Delta im Herzen wissen, mit dem neuen Album, das für einen Berner verdammt amerikanisch klingt. www.myspace.com/stephanimobersteg

juerg kilchherr am 31.10.09 11:31

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