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Gamebois - Loops

Loobs die glücklich machen
Der frühere-Fussballer Beni Kasongo kann sich glücklich schätzen, hat er, was vielen seiner Spielerkollegen nach dem Ende fehlt, eine Zweitkarriere ohne Skandale aber mit Inhalt. Zusammen mit dem Produzent und Beattüftler Fabio Friedli widmete er seine hohe Stimme dem Duo Gamebois, das nun den Zweitling "Loops" voller Soul, weniger Pop und vielen technischen Spielereien vorlegt. Wie schon auf dem ersten Album handeln die Texte der zwei Berner von zwischenmenschlichen Beziehungen, Glück, Leid, Träumen. Schon nach den ersten Songs unterscheidet sich "Loops" vom Debut "If I ever"  durch einen roten Faden, der die technischen Outputs von Fabio Friedli oft in den Vordergrund rückt, dass sich die Stimme des Sänger arg anstrengen muss, um sich gegen die Technik durchzusetzen. Auch hat die neue Scheibe bedeutend mehr Kanten als früher. Was aber nicht verloren ging, ist eine Leichtigkeit mit der an dieses Werk herangegangen wurde und der Soul der trotz der Samples durchscheint. Zwar geben Gamebois an, von amerikanischen Musikern wie John Mayer, Will.i.am oder Al Green inspiriert zu sein, doch das heisst noch lange nicht, dass das neue Album unverkennbare Perlen enthält, viele Songs besonders zu Beginn des Albums sind bedeutend weniger aussagekräftiger als auf dem Debut. Trotzdem ist Gamebois die Antwort auf die Seven-lose Zeit, da Beni Kasongos Stimme ebenso verführerisch klingt. www.gamebois.ch

juergkilchherr am 26.7.10 15:09

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