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pamela mendez - i will be loved

 Geht Pop und Ehrlichkeit zusammen?
Das Gefühl im Leben ständig auf einer Reise zu sein, kennt die
23jährige Pamela Méndez zu gut. Da zog sie vom Kanton Aargau ins Berner Oberland und dann in die Hauptstadt, doch seither ist sie stets in allen Winkeln des
Landes und seinen Provinzkellern am singen. Nun hat sie Musiker und Produzent
Luk Zimmermann (Lunik) ins Studio geholt und versuchte, dass was den Indietouch von Pamela Méndez ausmachte an Echtheit, Wärme und Ehrlichkeit auf “I will be loved” zu retten. Nun es ist keine zweite Sophie Hunger entstanden, dazu fehlt besonders zu Beginn des Albums der anspruchsvolle Kunstsong und irgendwie packt einem die Sängerin erst in der Mitte, wo sie über die Enge und das Missvertrauen der Kleinbürgerlichkeit, die gekaufte Philosophie und das ranzige Make-up singt. Hier ist ihre Schwermut in eindrücklich. Pamela Méndez ist sehr zurückhaltend im Ausdruck und leider hat ihre Stimme etwas wenig Fracetten. Es ein Album einer Newcomerin, das Zeit braucht und sicher erst beim zweiten Mal hören seine Farben entfaltet auf dem Weg zwischen Pop, Indie und Radiofutter. www.pamelamendez.ch

juerg kilchherr am 4.3.11 15:04

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