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undiscovered soul - desscode love

Aussergewöhnlich sphärisch Die Karriere von Undiscovered Soul aus Thun ist keine 15 Monate alt und nun legen die sieben Freunde mit “Desscode Love” ein Debut im Bereich Rockpop vor, dessen Messlatte über 13 Songs hoch ist. Selten gelang einer Berner Band ihrem Namen in der Musik gerecht zu werden und so sphärisch zu tönen, die Gefühle mit einem reichhaltigen Instrumentenset auf den Punkt zu bringen. Die Kreativität der Band rund um Ex-Felskinn-Gitarrist Stefan Schroff, der auch als Produzent gearbeitet hat, ist ausgewogen. Der Gesang in Englisch tönt sprachgerecht, aber etwas eintönig, die Massentauglichkeit mit einigen Ohrwürmer ist gegeben und doch hat es zu keinem Vertrag gereicht. Liegt es daran, dass sich die Musik zwar gutgemacht anhört, aber nicht neu und einzigartig ist? Den die Schwermut, die über der ganzen Scheibe liegt, ist auch durch Gitarrenriffs schwer zu ertragen und es fehlt etwas der Groove. www.undiscoveredsoul.ch

juerg kilchherr am 16.6.11 14:20

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