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bastian baker - tomorrow may not be better

Alles nur nicht Justin Biber Es gab eine Zeit, da machte der 20jährige Bastien Kaltenbacher aus Lausanne auf harten Mann und spielte 13 Jahre lang Eishockey bei den Elite Junioren des EHC Visp. Heute kämpft er als Bastian Baker um die Gunst des Publikums mit der Gitarre und seinem Debut “ Tomorrow may not be better”. Das ist ein musikalischer Einstand, der nach den ersten Songs als Milow gepaart mit einem Modelgesicht abgetan werden könnte. Doch neben dem Hype um den Lausannois in der Westschweiz wird dieses Album, das in Paris von Philippe Weiss (Beastie Boys) gemischt und in Begeleitung von Spitzenmusiker wie Fergus Gerrad (Madonna) produziert wurde mit jedem Hören besser. Klar kann der Singer/Songwriter Bastian Baker mit seinem guten Englisch ein Flair für Radiofutter nicht verleugnen, die Songs kommen aber nicht plakativ daher. Der jeune homme mit dem starken Haarwuchs und Stupsnase singt seit seines fünften Lebensjahr und schrieb alle Songs alleine. Er besitzt eine romantische Ader und sein Charisma würde eigentlich reichen für eine internationale Karriere. Die sportliche Kondition dazu hat er ja und auch eine Plattenfirma, die viel Geld in den Aufbau eines neuen Stars setzt. Als Anspieltitel seien der Flamencoangehauchten “With you gone” oder der Song über käufliche Liebe “Love Machine” genannt. Da beweist der Schönling, dass er sicher kein Teenager mehr ist und auch getröst den Vergleich mit Justin Biber hassen darf, da Bastian Baker Musik macht für das Lagefeuer und nicht die grosse Show in der Halle. www.bastianbaker.com

juerg kilchherr am 15.9.11 11:35

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